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Samstag, 11. August 2018

Schulden runter: Gut für die kommende Generation


„Finanzmittel im Haushaltsplan / Haushaltsführung 2018 bis 2021; Hier: Minderung der Investitionskredite“

Goslar SPD, FDP und Bündnis 90` Die Grünen: Bis 2021 8,7 Mio  EUR Schulden abbauen
Die Ratsfraktionen SPD, Gruppe FPD und Bündnis 90‘ Die Grünen wollen neben wichtigen Investitionen die Kreditschraube in den nächsten 3 Jahren stark nach unten drehen. Bis zum Jahr 2021 laufen insgesamt 10 Kredite aus, diese sollen nach Vorschlag der strategischen Rats-Mehrheit nicht verlängert werden. „Wir wollen die wichtigen Investitionen in Infrastruktur, Kultur, Tourismus und Bildung auf einem hohen Niveau von ca. 10 Mio EUR halten, aber auch die jüngeren Generationen unserer Stadt für die Zukunft entlasten“, gibt Martin Mahnkopf der SPD-Fraktion bekannt.
Vorsitzender des Finanzausschusses Christian Rehse (FDP) vermisst schon seit längerem den auch von der Kommunalaufsicht geforderten Schuldenabbau bei der Stadt Goslar.  „Dr. Junk spricht zu Recht gern über die großen Baumaßnahmen unserer Stadt: Fliegerhorst, Rathaus, Kulturmarktplatz und Pfalzquartier, aber weniger über Abbau der städtischen Investitionskredite in Höhe von 45,8 Mio. €,  so der FDP-Chef. „Wir sind sehr froh, dass vor allem die LIEMAK Immobilien GmbH mit der Klosterkammer sowie Familie Tessner in unsere Stadt hohe finanzielle Mittel investieren, aber auch das Engagement von Sigmar Gabriel führte zu Geldern in Millionen Höhe im Kulturbereich“, danken die Antragssteller. „Selbstverständlich unterstützt dies eine hervorragend aufgestellte Stadtverwaltung“, lobt Grünen-Vorsitzende Sabine Seifarth.
Zur Erinnerung: Die Stadt Goslar konnte vor allem durch den Zukunftsvertrag und die Fusion mit Vienenburg, durch eine anhaltende hervorragende Bundeskonjunktur und einer Steuerverbesserung aus eigener Kraft den Schuldenstand von 120 Mio EUR auf derzeit 45,8 Mio. EUR mindern. Aufgrund der hohen Einnahmen wurde wiederholt in den letzten Haushaltsgenehmigungen von der Aufsichts-behörde eine Reduzierung der Gesamtschulden der Stadt Goslar, wie auch im Zukunftsvertrag fest vereinbart, gefordert.  
„Es geht uns glücklicherweise finanziell besser als vor der Fusion, deshalb wollen wir jetzt bei den auslaufenden Krediten die Wegweiser auf Entschuldung stellen“, unterstützen die Finanzmitglieder Torsten Röpke und Eckhard Wagner.  „Ich kenne noch andere Zeiten, deshalb müssen wir jetzt die Entschuldung angehen“ so Wagner, der noch die finanzknappen Zeiten vor der Fusion kennt.
Zur Finanzierung der Investitionen und allgemeinen Kosten hat der Rat neben den liquiden Mitteln (Kassenbestand am 30. Juni 2018  in Höhe von 21.288.574,80 €) Verpflichtungsermächtigungen, Kreditermächtigungen, evtl. Liquiditätskredite in einer Gesamthöhe von 13.661.100 € zur Verfügung gestellt. Die Kreditermächtigung im Haushaltsplan 2018 in Höhe von 1.329.700 € sollen nach Willen von SPD, FDP und Grün aufgehoben werden. Die bisher nicht in Anspruch genommenen Verpflichtungs - und Kreditermächtigungen bis 2017 in Höhe von 3.431.400,- € bleiben als mögliche Liquiditätsreserve erhalten. Damit wäre auch die Finanzierung der bewilligten Ausgaben und Investitionen sichergestellt. Mahnkopf weist darauf hin, dass die Stadt Goslar im Jahr 2018 mit der Rekordeinnahme von insgesamt 105,1 Mio. € an Steuern, Umlagen und Zuwendungen rechnen kann.
„Wir wollen weiterhin die finanziellen Mittel klug einsetzen, dabei setzten wir auf die Zukunftsfaktoren Wirtschaft und Tourismus, Infrastruktur, Familie und Bildung. Im Jahr 2021 soll die Restschuld bei 37 Mio EUR landen, ein ehrgeiziges Ziel, aber bei einer weiterhin guten Haushaltsplanung kann uns das gelingen“, erwartet Mahnkopf.

Freitag, 6. Juli 2018

SPD Goslar: Die Aufenthaltsqualität in Goslar braucht einen modernen Entwicklungsplan


Neue Profile für Wochenmärkte nur ein Baustein
SPD Goslar: Wir setzen auf eine lebendige Mitte.
„Die Zahl der selbstständigen Einzelhändler in der Innenstadt sinkt. Das stimmt bedenklich. Auch der Zuspruch zu den Wochenmärkten nimmt offensichtlich ab. Auch ist es noch immer nicht gelungen, die Entfernung zwischen Rammelsberg und Innenstadt „emotional“ zu verkürzen. Kurz: Die Aufenthaltsqualität in Goslar braucht einen modernen Entwicklungsplan“, so das SPD-Tandem Martin Mahnkopf und Annett Eine, die den Blick über den Tellerrand wagen.

„Wir wissen natürlich, dass die GMG mit ihren Fachleuten sich zzt. die Einzelelemente systematisch vornimmt. Aber auch die Politik muss sich der komplexen Situation stellen: Weniger auf die grüne Wiese, Entwicklungen von attraktiven Verkaufsflächen in der Innenstadt, für wichtige öffentliche Einrichtungen eine zukünftsfähige Basis in Altstadt und in den Stadtteilen mit Einkaufnachfrage schaffen“. Mahnkopf und Eine wollen eine öffentliche Debatte, im Sinne einer Ideenschmiede. Welche Wasserpfade kann man attraktiv wiederbeleben? Welche Beleuchtungsakzente und Vermarktungsideen halten die Bürgerinnen und Bürger für notwendig? In diesem Sinne macht auch der Kampf Pro Wochenmärkte Sinn. Denn die haben neben ihrer Versorgungsfunktion auch den wichtigen Charakter eines Treffpunkts und sind lebendiger Ort der Kommunikation und mittlerweile auch Erlebnisempfinden.

Der aktuelle Trend beunruhigt: Es gibt es zu wenig Stände auf zu großem Platz. Konkret: In Jürgenohl vermisst man große Geschäfte in der Nähe, die Laufkundschaft anlocken. „Wir müssen den Teufelskreis durchbrechen; wenn Kunden wegbleiben und Umsätze sinken, bleiben Händler weg, worauf Kunden wegbleiben. So sterben unsere Wochenmärkte langsam aus.“ Ratsfrau Eine bleibt jedoch optimistisch. Sie setzt darauf, dass es eine besondere Form der Lebensqualität ist, wenn Menschen sich beim Einkauf auf öffentlichen Plätzen begegnen. „Das geben die Bürger nicht so einfach auf, das haben auch unsere Gespräche mit Konsumenten und Händlern in den letzten Wochen ergeben“. Die Anordnung der Stände müsse aber empathischer gestaltet werden, so dass wieder verstärkt ein Wochenmarkt Flair aufkommt. „Es muss ja nicht immer der größte Anspruch sein: Schon ein paar Pergolen für Kletterpflanzen, Sitzbänke, abgesenkte Bordsteine – für das Marktpublikum im heutigen Durchschnittsalter von 55+. Es darf sicherlich auch kein Tabu sein, die Fläche anzupassen. Ist der Platz angemessen kleiner, wirkt er von selbst voller.“

Lt. Mahnkopf gilt es in den kommenden Monaten mit Fachleuten zu prüfen, welche Themenmärkte Chancen hätten: Kürbismarkt, Gesundheitsmarkt, Kräutermarkt, Nachtmarkt, Probiermarkt oder der mittlerweile sehr populäre Street-Food mit ganz besonderen Köstlichkeiten.  „Ich habe im letztem Jahr unsere Partnerstadt Arcachon in Frankreich besucht und war von dem frischen und außergewöhnlichen Marktangebot absolut begeistert. Neben Obst & Gemüse, Brot, Oliven & Co. wurden leckere warme Speisen, frische Getränke und Kaffee-Spezialitäten angeboten,“ Mahnkopf schwärmt weiter: Ein wunderbarer Nachmittag zum Verweilen. Eine ergänzt: „Mir fallen da gerade die jahreszeitlichen Bezüge ein: Juni - Erdbeerzeit, Mai- Spargelzeit, September- Kartoffelzeit, November- Grünkohl.  Charmant wäre sicher auch, wenn man 1x im Monat ein Marktfrühstück oder einen Kaffeenachmittag anbietet, was ja ein Unternehmen vom Marktplatz arrangierte könnte. Wir haben sehr gute Bäckereien in unserer Stadt, in unseren Stadtteilen. Da ist Kreativität gefragt“. Jedenfalls müsse die Zeit vorbei sein, dass Märkte stiefmütterlich behandelt werden. Es dürfe keine Denkverbote geben: Auch über Veränderungen von Wochentag und Uhrzeit gälte es mit den Betroffenen fair zu diskutieren. Wohlmöglich wäre der Nachmittag mit Kaffee, Kuchen & Co. gute Alternative so Bürgermeister Mahnkopf. Annett Eine zum Abschluss: „Ich bin seit Monaten mit Frau Weihrich von der GMG im Gespräch. Da ist viel Ideenpotential vorhanden“.

Montag, 4. Juni 2018

SPD Bürgerdialog mit Urte Schwerdtner: Heiko Rataj bringt volles Haus am 31.05.


Neuer Bürgerdialog: „Goslar emotional: Engagierte BürgerInnen in Goslar“
Mit gut 120 Gästen startete die SPD-Ratsfraktion Goslar am 31.5.18 ihre neue Bürgerdialogreihe „Goslar emotional: Engagierte BürgerInnen in Goslar“ im Schiefer.
Die Fraktionsvorsitzende und Initiatorin Urte Schwerdtner begrüßte als ersten Gast den Kreativunternehmer Heiko Rataj, der aus der ehemaligen DDR in die BRD mit 22 Jahren ausgewiesen wurde und in Goslar seine Heimat fand. Seit vielen Jahren gibt er Goslar wichtige Impulse. Zu seinen Goslarer Projekten gehören u.a. der Maltermeister Turm, die Kabinenbahn und Rodelbahn zum Bocksberg in Hahnenklee, Haus Hessenkopf. 2014 kaufte er das Traditionsschiff „Alexander von Humboldt“, das seit 2015 als Veranstaltungs- und Hotelschiff mit Restaurant im Europahafen ankert. Auf dem Traditionssegler „Mathilde“ segelte Rataj, der sich seit Jahren auch sozial engagiert, bereits 5 Mal gemeinsam mit Tom Derer und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen des Projektes „Start Right“. Ihm ist es gelungen, den Teilnehmern in der Gemeinschaft an Bord Werte wie Teamgeist, Zusammenhalt, Vertrauen und Verlässlichkeit näher zu bringen. Heute sind die Kinder und Jugendlichen von damals teilweise bereits selbst als Teamer tätig und geben etwas von dem weiter, was sie selbst erfahren haben. Die Veranstaltung im Schiefer haben sie dazu genutzt, sich bei Rataj zu bedanken. Gänsehaut pur!
Seine neuen Projekte in und für Goslar- sowohl auf dem Gelände des Fliegerhorstes als auch im ehemaligen Musikinstrumente- Museum auf dem Hohen Weg - zeigen einmal mehr seine Fähigkeit dafür, Projekte ins Leben zu rufen, die begeistern können.
Nicht nur für das touristische Angebot Goslars soll demnächst von Rataj eine Zeitkapsel angeboten werden, die den Gast direkt in das Goslarer Mittelalter mit neuster 8D-Technik katapultiert- Geschichte durch die virtuelle Brille. „Eine fantastische Idee, die unser Marketing auf ganz neue und moderne Füße stellen wird“, meint Martin Mahnkopf, Kulturausschussvorsitzender.
„Die Veranstaltung im Schiefer soll die Blickrichtung verändern: Eine Stadt wird ganz wesentlich durch das Engagement der Menschen geprägt, die mit Leidenschaft Projekte ins Leben rufen, die mehr sind, als ein Unternehmen oder eine touristische Attraktion; die unser Herz berühren, weil sie durch das was sie tun, deutlich ihre Verbundenheit zu den Menschen hier in unserer Stadt zum Ausdruck bringen. Das dieses Engagement - auch im sozialen Bereich - wertgeschätzt wird, zeigt das große Interesse an der Veranstaltung“, so Schwerdtner.
Schwerdtner bedankt sich nochmals bei Alex Scharf und Maik Jankowsky für die Gastfreundschaft und für die „I Love Goslar“- Umsetzung. „Besonders mit „I Love Goslar“ kann sich meine Fraktion sehr gut identifizieren!“

Samstag, 19. Mai 2018

Junitreffen der SPD Abteilung Nord am 6.6., ab 19.00 Uhr im Ramada-Hotel


Gert Kannenberg, Vorsitzender der SPD Abteilung Nord lädt zur nächsten, öffentlichen Abteilungssitzung ein:
Ort:         H+ Hotel (Krugwiese)
Datum:    Mittwoch, den 06.06.2018
Uhrzeit:   19.00 h
Auf der Tagesordnung: 
1. Berichte aus Bund Land, LK, Rat, OV und anderen Abteilungen
2. Rückblick aus der Abteilung 
    03.05. Rundgang durch den Fliegerhorst
    12.05. Rosenverteilung zum Muttertag 
    19.05. Pflanzaktion „Goslar bleibt bunt“ auf dem JO-Kreisel
3. "Vorwärts": 
  • 31.05. Dialogabend mit engagierten Goslarern: diesmal mit dem  Kreativunternehmer Heiko Rataj, ab 19.30Uhr im Schiefer

  • 01.06. Infostand des OV vorm "Alten Standesamt"
  • 02.06. Kundgebung für ein weltoffenes Goslar               
  • 07.06. Bürgerdialog zum Thema "Frühkindliche Bildung" Dialogabend ab 19.00 Uhr in der Aula der GS Jürgenohl (Kösliner Str.)
     
  • 16.06. Fahrt nach Einbeck (Besuch des Zweiradmuseums). Anmeldung  bei Gert Kannenberg (Tel.:42234) 
  • 17.06. Geplant SPD-OV-Sommerjazz ab 11.00 h am Kahnteich
  • 24.06. Lange Bank mit SPD Tisch.  Anmeldung bei Jens Kloppenburg) am So. den 24.06.2018

Mittwoch, 9. Mai 2018

Frühkindliche Bildung: SPD Nord lädt zum 7.6. in die Aula der Grundschule Jürgenohl ein



Die SPD Abteilung Nord lädt für den 07. Juni ab 19:00 zu einem Bürgerdialog in die Aula der Grundschule Jürgenohl in der Kösliner Str. ein.
Warum ist frühkindliche Bildung so wichtig? Und was können/müssen Eltern, Kindertagesstätten und Grundschulen dafür leisten?
Die Organisatorin Annett Eine (Ratsfrau und stellv. Vorsitzende des SPD Ortsvereins Goslar) setzt auf einen intensiven Gedankenaustausch von interessierten Eltern mit versierten Experten: Wie sind die konkreten Erfahrungen mit der Kita/ Grundschule? Welche Verbesserungen sollten angestrebt werden?  
Ausgangspunkt ist: Eine gute  frühkindlichen Erziehung legt den Grundstein für die folgende Bildung und Entwicklung des Kindes und sollte Kompetenzen vermitteln, die eine erfolgreiche Bildungskarriere in der Schule ermöglichen.
Als Expertinnen konnten Frau Engels von der Kita St. Georg sowie Frau Rehkopf und zwei Kolleginnen von der Grundschule Jürgenohl für den Abend gewonnen werden. Dabei kann aufgearbeitet werden, welche wertvollen Grundlagen in den Kindergärten bereits gelegt werden, die dann in den Grundschulen genutzt werden können. Frage an die Teilnehmer: Wo sieht man Verbesserungspotential? Spannend auch die Frage: Wie können Grundschulen die Kinder fördern und fordern, die keine Kindergartenzeit hatten und vielleicht wichtige soziale Schritte nicht erlernt haben? Wie geht die umfassende frühkindliche Bildung an den Grundschulen dann weiter? Und: Was können Eltern zur guten frühkindlichen Bildung beitragen?
Wir freuen uns auf einen diskussionsreichen Abend und zahlreiches Erscheinen.
  Gut leben in Goslar. SPD.