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Montag, 10. September 2018

Mahnkopf: „Unser Kurort Hahnenklee. SPD will diesen besonderen Standort Goslars weiter stärken.“


Ein klarer Trumpf für die Kaiserstadt Goslar ist für Bürgermeister Mahnkopf (SPD) der Kurort Hahnenklee. „Den Wert dieses Kleinodes gilt es immer wieder auszuspielen“. Und der Fraktionsvize der SPD Goslar scheut nicht vor einem großen Vergleich: „Hahnenklee ist für Goslar, was der Timmendorfer Strand für Lübeck: Den Markenkern unseres Kurorts verorte ich bei Erholung in der Natur, Kultur und mit einer großen Portion des aktiven Bocksberg. So kompakt gibt es das sonst nirgends in Goslar. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, diesen Dreiklang zeitgemäß und attraktiv weiterzuentwickeln“. Als ersten praktikablen Schritt möchte Mahnkopf die Marke Paul-Lincke stärken sowie in Zukunft besondere Anstrengungen unternehmen, um Bands oder Tribute-Künstler rund um die Preisträger des Lincke-Rings für eine Konzertreihe in Hahnenklee zu gewinnen. Doch Mahnkopf denkt noch weiter: Er verknüpft seine Ideen mit den Kranicher Teichen. „Hier kann ich mir eine ganze Konzertreihe vorstellen, z.B. unter dem Namen „Paul-Lincke-Konzerte“. Wenn es dann noch zu einer Installation einer Seebühne käme, wäre die Ergänzung nahezu perfekt.

„Für Goslar und damit auch in Hinblick auf das zukünftige Pfalzquartier mit einer hoffentlich guten Infrastruktur, wären Konzerte des ein oder anderen Preisträgers wünschenswert. Dazu wird allerdings ein engagiertes Konzertmanagement benötigt, was mit der GMG und der Verwaltung geklärt werden muss“ schlägt Mahnkopf vor. Das wäre ein kleiner, aber feiner Unterschied zu dem erfolglosen CDU Antrag, der die potentielle Lincke-Preisträger zwingen wollte, ein Live-Konzert geben zu müssen. „Mit solcher Bevormundung läuft Kunst und Kultur aber nicht“, so die Einschätzung des Bürgermeisters Martin Mahnkopf, der zugleich auch in der Jury-Sitzung des Paul-Lincke-Ringes sitzt. Die Preisverleihung des Paul-Lincke-Rings ist für Hahnenklee und damit für die Stadt Goslar eine der wichtigen kulturellen Veranstaltungen. Ein sensibles Pflänzchen, das gut gepflegt sein will. Der jährliche Rhythmus der Preisverleihung seit 2016 ist eine gute Maßnahme zu gesundem Wachstum, was es nun zu unterstützen gilt.

Ende August hat die SPD Goslar einen ausführlich begründeten Antrag eingebracht. „Ein Chancenpapier. Für Hahnenklee. Und damit für Gesamt-Goslar.

 Gut leben in Goslar. SPD.

Sonntag, 2. September 2018

September-Politik-Stammtisch SPD GS-Nord am 05.09.2018


Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Ortsverein Goslar/ Abteilung Nord 
Vors.  Gert Kannenberg, Nansenweg 9,  38642 Goslar, 
Tel.: 05321-302936,  Fax: -42234, eMail: G4kgb@aol.com                               
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Gert Kannenberg, Vorsitzender der SPD-Abteilung Goslar Nord, lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger  sowie natürlich (!) alle Parteimitglieder zum nächsten Monats-Politik-Stammtisch ein.

Ort:                  H+ Hotel (Krugwiese)
Datum:            Mittwoch, den 05.09.2018
Uhrzeit:           19.00 h

Auf der TO:
  1. Berichte aus Bund, Land, LK, Rat, OV und anderen Abteilungen
  2. Bericht aus der Abteilung und deren Stadtteilen: z.B. Rückblick auf die 1. Sitzung des Beirats zum Sanierungsprogramm „Soziale Stadt“ am 09.08.2018  in St. Georg
  3. Zur Diskussion um die „Erneuerung der SPD“: z.B. „Neuer Diskussionsstil in der letzten MV“. 
   Gut leben in Goslar. SPD.

Freitag, 31. August 2018

Urte Schwerdtner (SPD Fraktion Goslar): Stadtmarketing breit diskutieren. Umgehend.


„Keiner will in leere Schaufenster gucken“. Dieser Gedanke leitet Urte Schwerdtner, Chefin der SPD-Ratsfraktion, bei ihrem Antrag, die Diskussion zum von der GMG angestoßenen Stadtmarketing aufzugreifen und nun umgehend die Konsequenzen öffentlich ( insbesondere in den Ratsgremien) zu erörtern. Ob zur Umsetzung der Vorschläge zusätzliche Anstrengungen seitens der Stadt auch finanzieller Art nötig sind, muss politisch bewertet und entschieden werden. In der Begründung schreibt Urte Schwerdtner: Der innerstädtische Handel und der Gastronomiebereich sehen sich nach Auskunft von Branchenkennern einer zunehmend verschärften, teilweise einer existenzbedrohenden Wettbewerbssituation ausgesetzt, die weit über das bisher Bekannte bzw. Übliche hinausgeht. So sind neben dem Online-Handel weltweit dominierende Online-Marktplätze entstanden, die von wenigen Oligopolen durch die Nutzung neuer Shoppingkonzepte beherrscht werden. Mittelfristig wird das, wenn keine erfolgreichen Gegenmaßnahmen organisiert werden, den stationären Handel sehr gefährden und gegebenenfalls weitere große Leerstände in Goslar zur Folge haben. Dies wiederum wird sich - wegen der Synergien - negativ auf den Gastronomiebereich auswirken, der seinerseits von einer vitalen Einkaufsatmosphäre profitiert. In dieser Situation haben viele Städte und Gemeinden interessante, kreative Ideen entwickelt, die uns als Stadt Goslar zu eigenem Handeln unter Nutzung der digitalen Möglichkeiten herausfordern sollten. Wir sollten in unserem eigenen Interesse mit zukunftsorientierten, konzentrierten Maßnahmen nicht zurückstehen. Die besondere Wettbewerbssituation macht es dringend erforderlich, die Vorschläge der GMG genau zu prüfen, zu diskutieren und, wo sinnvoll, nachhaltig zu fördern. Wir müssen durch ein verstärktes City-Management als Teil des Stadtmarketings zur nachhaltigen Stärkung der Innenstadt kommen. Es ist dringend nötig, dass dazu auf Grundlage des Strategiepapiers der GMG ein politischer Diskurs angestrengt wird“.

Samstag, 11. August 2018

Schulden runter: Gut für die kommende Generation


„Finanzmittel im Haushaltsplan / Haushaltsführung 2018 bis 2021; Hier: Minderung der Investitionskredite“

Goslar SPD, FDP und Bündnis 90` Die Grünen: Bis 2021 8,7 Mio  EUR Schulden abbauen
Die Ratsfraktionen SPD, Gruppe FPD und Bündnis 90‘ Die Grünen wollen neben wichtigen Investitionen die Kreditschraube in den nächsten 3 Jahren stark nach unten drehen. Bis zum Jahr 2021 laufen insgesamt 10 Kredite aus, diese sollen nach Vorschlag der strategischen Rats-Mehrheit nicht verlängert werden. „Wir wollen die wichtigen Investitionen in Infrastruktur, Kultur, Tourismus und Bildung auf einem hohen Niveau von ca. 10 Mio EUR halten, aber auch die jüngeren Generationen unserer Stadt für die Zukunft entlasten“, gibt Martin Mahnkopf der SPD-Fraktion bekannt.
Vorsitzender des Finanzausschusses Christian Rehse (FDP) vermisst schon seit längerem den auch von der Kommunalaufsicht geforderten Schuldenabbau bei der Stadt Goslar.  „Dr. Junk spricht zu Recht gern über die großen Baumaßnahmen unserer Stadt: Fliegerhorst, Rathaus, Kulturmarktplatz und Pfalzquartier, aber weniger über Abbau der städtischen Investitionskredite in Höhe von 45,8 Mio. €,  so der FDP-Chef. „Wir sind sehr froh, dass vor allem die LIEMAK Immobilien GmbH mit der Klosterkammer sowie Familie Tessner in unsere Stadt hohe finanzielle Mittel investieren, aber auch das Engagement von Sigmar Gabriel führte zu Geldern in Millionen Höhe im Kulturbereich“, danken die Antragssteller. „Selbstverständlich unterstützt dies eine hervorragend aufgestellte Stadtverwaltung“, lobt Grünen-Vorsitzende Sabine Seifarth.
Zur Erinnerung: Die Stadt Goslar konnte vor allem durch den Zukunftsvertrag und die Fusion mit Vienenburg, durch eine anhaltende hervorragende Bundeskonjunktur und einer Steuerverbesserung aus eigener Kraft den Schuldenstand von 120 Mio EUR auf derzeit 45,8 Mio. EUR mindern. Aufgrund der hohen Einnahmen wurde wiederholt in den letzten Haushaltsgenehmigungen von der Aufsichts-behörde eine Reduzierung der Gesamtschulden der Stadt Goslar, wie auch im Zukunftsvertrag fest vereinbart, gefordert.  
„Es geht uns glücklicherweise finanziell besser als vor der Fusion, deshalb wollen wir jetzt bei den auslaufenden Krediten die Wegweiser auf Entschuldung stellen“, unterstützen die Finanzmitglieder Torsten Röpke und Eckhard Wagner.  „Ich kenne noch andere Zeiten, deshalb müssen wir jetzt die Entschuldung angehen“ so Wagner, der noch die finanzknappen Zeiten vor der Fusion kennt.
Zur Finanzierung der Investitionen und allgemeinen Kosten hat der Rat neben den liquiden Mitteln (Kassenbestand am 30. Juni 2018  in Höhe von 21.288.574,80 €) Verpflichtungsermächtigungen, Kreditermächtigungen, evtl. Liquiditätskredite in einer Gesamthöhe von 13.661.100 € zur Verfügung gestellt. Die Kreditermächtigung im Haushaltsplan 2018 in Höhe von 1.329.700 € sollen nach Willen von SPD, FDP und Grün aufgehoben werden. Die bisher nicht in Anspruch genommenen Verpflichtungs - und Kreditermächtigungen bis 2017 in Höhe von 3.431.400,- € bleiben als mögliche Liquiditätsreserve erhalten. Damit wäre auch die Finanzierung der bewilligten Ausgaben und Investitionen sichergestellt. Mahnkopf weist darauf hin, dass die Stadt Goslar im Jahr 2018 mit der Rekordeinnahme von insgesamt 105,1 Mio. € an Steuern, Umlagen und Zuwendungen rechnen kann.
„Wir wollen weiterhin die finanziellen Mittel klug einsetzen, dabei setzten wir auf die Zukunftsfaktoren Wirtschaft und Tourismus, Infrastruktur, Familie und Bildung. Im Jahr 2021 soll die Restschuld bei 37 Mio EUR landen, ein ehrgeiziges Ziel, aber bei einer weiterhin guten Haushaltsplanung kann uns das gelingen“, erwartet Mahnkopf.

Freitag, 6. Juli 2018

SPD Goslar: Die Aufenthaltsqualität in Goslar braucht einen modernen Entwicklungsplan


Neue Profile für Wochenmärkte nur ein Baustein
SPD Goslar: Wir setzen auf eine lebendige Mitte.
„Die Zahl der selbstständigen Einzelhändler in der Innenstadt sinkt. Das stimmt bedenklich. Auch der Zuspruch zu den Wochenmärkten nimmt offensichtlich ab. Auch ist es noch immer nicht gelungen, die Entfernung zwischen Rammelsberg und Innenstadt „emotional“ zu verkürzen. Kurz: Die Aufenthaltsqualität in Goslar braucht einen modernen Entwicklungsplan“, so das SPD-Tandem Martin Mahnkopf und Annett Eine, die den Blick über den Tellerrand wagen.

„Wir wissen natürlich, dass die GMG mit ihren Fachleuten sich zzt. die Einzelelemente systematisch vornimmt. Aber auch die Politik muss sich der komplexen Situation stellen: Weniger auf die grüne Wiese, Entwicklungen von attraktiven Verkaufsflächen in der Innenstadt, für wichtige öffentliche Einrichtungen eine zukünftsfähige Basis in Altstadt und in den Stadtteilen mit Einkaufnachfrage schaffen“. Mahnkopf und Eine wollen eine öffentliche Debatte, im Sinne einer Ideenschmiede. Welche Wasserpfade kann man attraktiv wiederbeleben? Welche Beleuchtungsakzente und Vermarktungsideen halten die Bürgerinnen und Bürger für notwendig? In diesem Sinne macht auch der Kampf Pro Wochenmärkte Sinn. Denn die haben neben ihrer Versorgungsfunktion auch den wichtigen Charakter eines Treffpunkts und sind lebendiger Ort der Kommunikation und mittlerweile auch Erlebnisempfinden.

Der aktuelle Trend beunruhigt: Es gibt es zu wenig Stände auf zu großem Platz. Konkret: In Jürgenohl vermisst man große Geschäfte in der Nähe, die Laufkundschaft anlocken. „Wir müssen den Teufelskreis durchbrechen; wenn Kunden wegbleiben und Umsätze sinken, bleiben Händler weg, worauf Kunden wegbleiben. So sterben unsere Wochenmärkte langsam aus.“ Ratsfrau Eine bleibt jedoch optimistisch. Sie setzt darauf, dass es eine besondere Form der Lebensqualität ist, wenn Menschen sich beim Einkauf auf öffentlichen Plätzen begegnen. „Das geben die Bürger nicht so einfach auf, das haben auch unsere Gespräche mit Konsumenten und Händlern in den letzten Wochen ergeben“. Die Anordnung der Stände müsse aber empathischer gestaltet werden, so dass wieder verstärkt ein Wochenmarkt Flair aufkommt. „Es muss ja nicht immer der größte Anspruch sein: Schon ein paar Pergolen für Kletterpflanzen, Sitzbänke, abgesenkte Bordsteine – für das Marktpublikum im heutigen Durchschnittsalter von 55+. Es darf sicherlich auch kein Tabu sein, die Fläche anzupassen. Ist der Platz angemessen kleiner, wirkt er von selbst voller.“

Lt. Mahnkopf gilt es in den kommenden Monaten mit Fachleuten zu prüfen, welche Themenmärkte Chancen hätten: Kürbismarkt, Gesundheitsmarkt, Kräutermarkt, Nachtmarkt, Probiermarkt oder der mittlerweile sehr populäre Street-Food mit ganz besonderen Köstlichkeiten.  „Ich habe im letztem Jahr unsere Partnerstadt Arcachon in Frankreich besucht und war von dem frischen und außergewöhnlichen Marktangebot absolut begeistert. Neben Obst & Gemüse, Brot, Oliven & Co. wurden leckere warme Speisen, frische Getränke und Kaffee-Spezialitäten angeboten,“ Mahnkopf schwärmt weiter: Ein wunderbarer Nachmittag zum Verweilen. Eine ergänzt: „Mir fallen da gerade die jahreszeitlichen Bezüge ein: Juni - Erdbeerzeit, Mai- Spargelzeit, September- Kartoffelzeit, November- Grünkohl.  Charmant wäre sicher auch, wenn man 1x im Monat ein Marktfrühstück oder einen Kaffeenachmittag anbietet, was ja ein Unternehmen vom Marktplatz arrangierte könnte. Wir haben sehr gute Bäckereien in unserer Stadt, in unseren Stadtteilen. Da ist Kreativität gefragt“. Jedenfalls müsse die Zeit vorbei sein, dass Märkte stiefmütterlich behandelt werden. Es dürfe keine Denkverbote geben: Auch über Veränderungen von Wochentag und Uhrzeit gälte es mit den Betroffenen fair zu diskutieren. Wohlmöglich wäre der Nachmittag mit Kaffee, Kuchen & Co. gute Alternative so Bürgermeister Mahnkopf. Annett Eine zum Abschluss: „Ich bin seit Monaten mit Frau Weihrich von der GMG im Gespräch. Da ist viel Ideenpotential vorhanden“.